Ehrenamtliche Projektideen werden gefördert

LEADER-Kleinprojektefonds „Unterstützung Bürgerengagement“

Mit dem Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ ist es möglich, Kleinst-Projekte mit bis zu 2.500 Euro finanziell zu unterstützen. Der Vorsitzende der LEADER-Aktionsgruppe Kulturerlebnis Fränkische Schweiz, Landrat Dr. Hermann Ulm, überreichte im Rahmen einer kleinen Feierstunde fünf Förderurkunden zur Unterstützung ehrenamtlich initiierter Projekte.

Landrat Dr. Ulm: „Kreative Projektideen scheitern leider oft am Mittelbedarf. Das ist umso bedauerlicher, als dahinter oft hochmotivierte, ehrenamtlich engagierte Menschen stehen, die bereit sind, Zeit, Kraft und Ausdauer für das Gemeinwohl zu investieren.“ Ziel sei es, ehrenamtliches Engagement in der Region unbürokratisch mit einem Zuschuss zu belohnen und zu fördern.

Der FSV Leutenbach erhält 2.500 Euro für die Beschaffung, Montage und den nachhaltigen Betrieb eines öffentlichen Bücherschranks in der Ortsmitte von Leutenbach. Ziel des Projekts ist die Schaffung eines niederschwelligen, kostenfreien Bildungsangebots, das die soziale Interaktion fördert, die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum steigert und durch die Weitergabe gebrauchter Bücher einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet. Ein breiter Trägerkreis aus Ehrenamtlichen sowie die Unterstützung durch den Obst- und Gartenbauverein sichert die fachgerechte Aufstellung sowie die langfristige Pflege, Instandhaltung und regelmäßige Bestückung des Schranks.

Durch feste Patenschaften ist ein dauerhafter und geordneter Betriebohne hohe laufende Kosten für die Gemeinde gewährleistet. In seiner Ansprache hob Dr. Ulm die große Bedeutung des Ehrenamts hervor: „Die Ehrenamtlichen tragen durch ihre Ideen, ihre Arbeitskraft, ihre Zeit und nicht zuletzt ihre Begeisterung, sich für das Gemeinwohl einzusetzen, in hohem Maße zur Verbesserung und Bereicherung der Gesellschaft bei“. Gerade in Zeiten vielfältiger Herausforderungen sei dieses Engagement nicht selbstverständlich.

„Dies ist in unserer Zeit, in der wir durch wechselnde Krisen ständig auf neue Bewährungsproben gestellt werden, nicht selbstverständlich“, betonte der Landrat. Für die Umsetzung ihrer Projekte wünschte er den Ehrenamtlichen viel Erfolg. Alle ehrenamtlichen Initiativen haben nun 12 Monate Zeit, ihre Projektideen in die Tat umzusetzen. Der Erhalt der Fördermittel ist relativ unkompliziert. „Das Geld fließt, wenn die erfolgreiche Projektumsetzung dem LEADER-Management mit einem Bild- und Sachbericht angezeigt wird“, so LEADER-Managerin Rossa-Schuster.

Mit Dank und Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit wurde die Übergabe der Förderurkunden abgeschlossen.

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